Regeln
Verhalten als Taekwondo-Sportler

Der Lehrer ist für den geordneten Ablauf der Übungsstunde verantwortlich. Er kann aber nicht für lauter Einzelpersonen sorgen, die sich nicht an die Regeln halten. Deshalb müssen den Anweisungen des Lehrers unbedingt Folge geleistet werden, dazu gehört auch, dass man dem Lehrer seine volle Aufmerksamkeit schenkt.

Vor und nach jeder Partnerübung verbeugen sich die Partner zueinander. Dies bedeutet, dass die Übenden sich gegenseitig respektieren werden.

Zu Beginn und Ende der Übungsstunde:

Zu Beginn und Ende der Übungsstunde verbeugen sich die Schüler vor dem Lehrer und der Lehrer vor den Schülern. Damit bekunden die Schüler ihren Respekt vor dem Lehrer und dem Übungspartner. Umgekehrt erweist der Lehrer den Schülern ebenfalls Respekt.

Sie sollte bewusst geschehen, denn sie zwingt an, dass man sich auf die bevorstehende Aufgabe konzentriert. Konzentration ist ein wesentliches Element im Taekwon-Do, sie ermöglicht komplexe Bewegungsabläufe und stellt sicher, dass der Partner nicht versehentlich verletzt wird.

Beim Betreten und Verlassen des Übungsraums:

Mit der Verbeugung beim Betreten des Übungsraums bekundet man, dass man die Alltagssorgen abstreift, sich auf die bevorstehende Übung konzentriert. Es signalisiert dem Partner, dass man ihn als Person respektiert und darauf achten wird, fair und ohne Gefahr mit ihm zu üben. Beim Verlassen des Übungsraums bekunden man damit, dass die Taekwon-Do Übungseinheit jetzt beendet ist.

Regeln

Je tradioneller Taekwondo ausgeübt wird, desto strenger sind diese Regeln gefasst und desto genauer wird auch auf ihre Einhaltung geachtet. Einige Regeln gelten jedoch grundsätzlich für das Taekwondo und werden nachfolgende aufgelistet.

  • Zum Training erscheint man rechtszeitig und in weißer Taekwondo Sportkleidung. Hände und Füße sind gewaschen, Finger- und Fußnägel sind kurz gehalten, um Verletzungen zu vermeiden.
  • Während einer Trainingseinheit sollte man den Trainingsbereich möglichst nicht ohne Erlaubnis des Lehrers verlassen.
  • Bevor das Training beginnt, stellen sich die Schüler vor dem Meister in einer fest vorgegebenen Reihenfolge gemäß ihrer Graduierung auf.
  • Der höchste Grad steht dabei immer vorne rechts. Das Training beginnt, wenn der Lehrer den Befehl zur Aufstellung gibt.
  • Üblicherweise wird der Trainer vom ersten Schüler (vorne rechts) auf koreanisch gegrüßt, dann verbeugt sich die Gruppe zum Lehrer und der Lehrer zur Gruppe hin.
  • Beim Training darf nicht geschwätzt oder laut gelacht werden. Die Kommandos des Lehrers müssen jederzeit verstanden werden können und müssen auch befolgt werden.
  • Nur der Lehrer oder hohe Graduierungen dürfen anderen Schülern Techniken beibringen oder die Schüler korrigieren. Damit wird sichergestellt, dass die Techniken richtig gelernt werden. Dies gilt besonders für den Formenlauf, da sich sonst schnell falsche Bewegungsabläufe verbreiten können.
  • Freikämpfe, Bruchtests oder andere schwierige Übungen dürfen nur ausdrücklicher Genehmigung des Lehrers unter dessen Beobachtung durchgeführt werden. Ansonsten ist die Verletzungsgefahr zu groß.
  • Befiehlt der Lehrer Übungsabbruch (Kommando Geuman oder Baro oder Gallyeo), müssen alle Übungen beendet werden.

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